Wesentliche Ergebnisse unserer Untersuchungen im Nordkaukasus sind veröffentlicht worden.
1992 - 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Reflexionen des Projektjahres 2005


WES "Gänse und anderes Geflügel"
im Naturpark Westhavelland

Lochow war unser Start- und Landepunkt für das Oktober WES 2005. Der Ort ist so klein, das er nicht einmal in meiner Landkarte verzeichnet ist. Er liegt unweit von Ferchesar bei Rathenow. Und wer schon mal in Wassersuppe oder Kotzen war, der weiß, von welcher Ecke ich rede.

Untergebracht waren wir in zwei Finnhütten und einem Bungalow; was bei vierzehn Leutchens gerade mal so ausreichend gewesen ist.

Getroffen haben wir uns wie immer schon am Freitag Abend und bei einer Flasche Rotwein- oder war es mehr????- gab es dann lustige Urlaubsgeschichten zum Besten.

Samstag Morgen nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir zum Gülper See. Mit zwei Spektiven und diversen Ferngläsern ausgerüstet ging es dann ungeachtet der Vogelgrippe- Phobie ans Wassergeflügel schauen. Und es war einiges zu sehen: Graugänse, Saatgänse, Blessgänse, Spießenten, Tafelenten, Reiherenten, Löffelenten, Knäkenten, selbst Stockenten und noch ein paar Limikolen- Alpenstrandläufer,....

Nach ca. drei Stunden gab es dann Stullen aus dem Rucksack und zur Augenentspannung noch ein bischen Kultur im Havelberger Dom. Ein Kaffe sorge dann auch für die Wiederbelebung aller abgeschalteten Organe.

Zurück am Gülper See wurde unser Warten auf den Einfall der Nachgäste dann auch reichlich belohnt. Mehrere zehntausend Gänse wasserten und auch ein paar Hundert Kraniche gesellten sich nach mehreren Anflugversuchen dazu. Abends gab es dann noch ein leckeres Abendbrot- Nudeln mit Tomatensoße... aber richtig lecker.

Am Sonntag gab es zünftiges Sonntagsfrühstück, dann Groß- Reinemachen und ab ging es nach Milow. Dort hat der NABU eine Informationsstelle im Naturparkhaus "Westliches Hafelland". Ein Mitarbeiter vom NABU schilderte uns dann in einem einstündigen multimedialenVortrag, wie man versuchen will und wird, die Havel wieder naturnäher zu gestallten. Wie immer zerren verschiedene Behörden und Organisationen in verschiedene Richtungen. Interessant war es ungemein!

Nachdem wir noch etwas für das leibliche Wohl getan hatten, hoppelten wir dann nach Buckow bei Rathenow. Dort befindet sich ein Vogelauffangstation und manchmal sind auch Großtrappen zu sehen. Diesmal leider nicht; die Vogelgrippe- Phobie hatte sie wahrscheinlich in den Untergrund abtauchen lassen. Entschädigt wurden wir durch ein paar Weihen, die sich bei malerischem Herbstwetter in Positur gebracht hatten.

Und das war es dann auch schon! Ich würde sagen: Es war ein rundes Wochenende!!! Fachlich fundiert, lustig und Petrus hat uns wohlwollend mit Sonne versorgt! Recht vielen Dank an Mathias und Enrico für die Organisation und den fachlichen Teil, Dank an die Nudelköche und an alle, die dieses WES bereichert haben.

Bis zum nächsten Mal!
svenne